FAQ.

In unserem FAQ finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und Tipps.
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Was ist ein offenes und proprietäres System?

Ein offenes System wird von vielen Herstellern unterstützt, heisst verschiedene Hersteller bauen auf einem gemeinsamen Standard. Damit sind die Komponenten „interoperabel“ und können miteinander herstellerunabhängig kommunizieren. Je mehr Hersteller sich an einem offenen Standard beteiligen, desto vielfältiger ist die Geräteauswahl und Funktionalität. Sie sind damit niemals an die Technologie eines bestimmten Herstellers gebunden. Offene Systeme sind Modular auf und erweiterbar, dies ermöglicht eine kostengünstige und einfache Anpassung an veränderte Anforderungen.

Ein proprietäres System hingegen ist herstellerspezifisch. Der Einsatz von proprietären Systemen bedeutet die Abhängigkeit von einem Hersteller. Systemerweiterungen und Anpassungen sind nur im Rahmen der Produktevielfalt des Herstellers möglich. Eine Kombination mit Produkten anderen Hersteller ist kaum möglich. Sind die eingesetzten Produkte nicht mehr am Markt verfügbar, gibt es nur selten Alternativen.

Was ist ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)?

Der ZEV ist ein vertraglicher Zusammenschluss mehrerer Endverbraucher, um Ihren selbstproduzierten Strom (meist Solar) an Ort und Stelle selber zu verbrauchen. Zu beachten: Bei einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch verfügen die Endverbraucherinnen und Endverbraucher über einen gemeinsamen Netzanschluss.

Was ist der Unterschied zwischen Raumautomation und Gebäudeautomation?

Bei der Raumautomation steuern wir alles im Raum, typischerweise Licht, Beschattung und die Heizung über ein Bussystem wie KNX. Beim Beispiel Heizung fordern wir für den gewählten Raum Wärme an.

Die Gebäudeautomation steuert das gesamte Gebäude, unter anderem produzieren wir mit der Heizung die angeforderte Wärme und stellen sie dem jeweiligen Raum zur Verfügung. Hier kommt meist eine SPS zur Anwendung. Diese beiden Subsysteme haben Schnittstellen zueinander und können zentral auf einer Managementebene bedient werden.

Wie lange funktioniert ein Automationssystem?

Die eingesetzten Systeme weisen eine Lebensdauer von rund 20 Jahren auf. Einzelne Bauteile sind exponierter bei häufiger Nutzung, wie z.B. Schaltaktoren. Wetterstationen können verschmutzen, oder bei Hagel beschädigt werden. Visualisierungen haben kürzere Lebenszyklen, da oft Applikationen darauf installiert werden, welche von Zeit zu Zeit ein Update benötigen. Generell bleiben die Systeme im Betrieb und es können einzelne Teile ausgebaut und ersetzt werden, ohne dass das Komplettsystem ausgetauscht werden muss.

Wann wird sinnvollerweise Gebäudeautomation eingesetzt?

Sobald verschiedene Gewerke aufeinander abgestimmt funktionieren sollen, macht es Sinn. Zum Beispiel, damit das Licht nur einschaltet, wenn es zu dunkel ist, oder die Storen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, damit die Klimaanlage weniger leisten muss. Daneben gibt es unzählige Funktionen, welche den Komfort, die Effizienz und die Sicherheit erhöhen. Nicht nur für grosse Gebäude oder Villen, sondern definitiv auch in Wohnungen.